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Strahlentherapie in Norddeutschland Radioonkologie in den Bundesländern
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Konferenz der Kliniken und
Praxen für Strahlentherapie in Norddeutschland
Konferenzleitung:
Priv.-Doz. Dr. med. F. Würschmidt, Hamburg
Sekretariat
und Internet-Redaktion: Dr. med. H.-J. Brodersen, Flensburg
Stand: 21. Oktober 2009
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Datenbank
der Kliniken und Praxen für Strahlentherapie in Norddeutschland (Auszug):
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- weitere Strahlentherapie-Standorte in Deutschland (DEGRO) -
Informationen, Adressen, Termine und Stellenanzeigen:
Qualitätssicherung in der Strahlentherapie durch External-Audits:
Leitlinien, Literatur und Literatursuche zur Radioonkologie:
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Patienten-Information der DEGRO:
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Das Magdeburger Experiment
DEGRO 2010 - 16. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie
Magdeburg: 03.06.-06.06.2010
Liebe Mitglieder und Freunde der DEGRO,
sehr herzlich möchte ich Sie zum 16. DEGRO-Kongress in die 1200-jährige Stadt Magdeburg einladen. Sie war mittelalterliche Metropole, Wirkungsort von Otto dem Großen und dem Naturforscher Otto von Guericke, größte preußische Festung, Zentrum der Schwermaschinenindustrie und ist jetzt Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.
Was ist mit dem Titel "Das Magdeburger Experiment" gemeint? Dahinter stehen natürlich zum einen die berühmten Vakuum-Experimente Otto von Guerickes, zum anderen die neue Struktur und der Rhythmus des Kongresses. Unser Fach Strahlentherapie muss immer klinisch, multidisziplinär und innovativ diskutiert werden. Unsere Erfahrungen und effektiven Behandlungen entstehen aus klinischen Studien und den steten technischen Verbesserungen und Innovationen. Beides zu trennen geht nicht. Sie müssen vereint und Themen bezogen angesprochen werden - es entsteht "Das Magdeburger Experiment".
Unser Kongress wird auf dem ehemaligen BUGA-Gelände Magdeburgs mit exzellenten Möglichkeiten der Entspannung zwischen den Meetings und einer großen Industrieausstellung stattfinden. Das Get-Together ist in einer alten Festung der Preußischen Festungsstadt geplant. Außerdem wird Sie ein Orgelkonzert an der neuen Orgel im 800-jährigen Magdeburger Dom erfreuen.
Kongress und Stadt lohnen die Teilnahme.
Ich freue mich auf Ihr Kommen und grüße Sie herzlichIhr Kongresspräsident
Kontakt: Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Günther Gademann, Kongresspräsident, Klinik für Strahlentherapie, Otto-von-Guericke-Universität, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg
Kliniken und Praxen für Strahlentherapie suchen MitarbeiterImmer mehr Kliniken und Praxen für Strahlentherapie, nicht nur in Norddeutschland, sondern inzwischen europaweit, suchen derzeit engagierte Mitarbeiter zur Verstärkung ihres Teams. Nicht nur für Assistenzärzte und Fachärzte für Strahlentherapie (m/w), sondern auch für MTA-R und Medizinphysikexperten (m/w) bestehen heute und in absehbarer Zukunft glänzende Berufsaussichten in einem jungen, sich dynamisch entwickelnden Fachgebiet im Fokus der Onkologie. Der gravierende Fachkräftemangel wird in der Regel durch ein schlichtes Informationsdefizit erklärt. Zu diesem Thema finden Sie daher hier auf den Seiten der Strahlentherapie in Norddeutschland eine ganze Reihe interessanter Informationen, die sich vorzugsweise an Abiturienten, Studenten und junge Assistenten (m/w) auf der Suche nach einer attraktiven beruflichen Zukunft richten. Lesen Sie weiter ...
Strahlentherapie und Radioonkologie im Fokus
Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hat eine Broschüre herausgegeben, in der einige besonders anerkannte Mitbegründer unserer noch jungen Fachgesellschaft vorgestellt werden und die Eindrücke ihres langen Berufslebens reflektieren. Außerdem erhalten Sie hier Informationen über die Geschichte der Strahlentherapie, ihre interdisziplinäre Einbindung in das onkologische Fächerspektrum und die neuesten technischen Entwicklungen. Die DEGRO ermöglicht Ihnen zudem einen Blick hinter die Kulissen und läßt Sie am Arbeitsalltag einer deutschen Universitätsklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie teilnehmen. Die DEGRO hofft, dass es ihr auf diese Weise gelingt, Ihnen unser Arbeitsgebiet etwas näher zu bringen und es, jenseits von Ängsten und Vorurteilen, in einem interessanten Licht erstrahlen zu lassen.
Zum Download der Broschüre im pdf-Format (5 MB) klicken Sie auf die Abbildung. Als Printversion ist die Broschüre über die DEGRO-Geschäftsstelle, Hindenburgdamm 30, D 12200 Berlin, Fax: 030 - 8441 9189 gegen eine Schutzgebühr von 3,- Euro erhältlich.Rückblick: Prof. Dr. Horst Sack fasst zusammen: Strahlentherapie – junges Fachgebiet mit langer Tradition Nachgefragt: Prof. Dr. Rolf Sauer fühlt sich „…wie die Spinne im Netz der Onkologie“ Portrait: Prof. Dr. Dr. Michael Wannenmacher über sein Credo: Im Zentrum der Mensch Grundlagen: Strahlentherapie – kein Buch mit sieben Siegeln Reportage: Kein Tag wie jeder andere
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Radioonkologie 2009 -
innovativ und interaktiv in Versorgung und Wissenschaft
DEGRO 2009 - 15. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie
Bremen: 11.06.-14.06.2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Mitglieder und Freunde der DEGRO,zum 15. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie lade ich Sie vom 11. - 14. Juni 2009 ganz herzlich in die Freie Hansestadt Bremen ein.
Das wissenschaftliche Programm wird neben aktuellen Schwerpunkten der radioonkologischen Therapie, Medizinphysik und Strahlenbiologie drei Aspekte besonders berücksichtigen:
Dem Weg der Hanse folgend, werden wir unsere dänischen Nachbarn bitten, über ihre radioonkologischen Ergebnisse und Erfahrungen zu berichten. Der Kongress wird im zentral gelegenen Messe- und Congress-Centrum mit direkt angeschlossenem und vielen benachbarten Hotels, zwischen Hauptbahnhof und Bürgerpark gelegen, stattfinden. Die historische Innenstadt ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Bremen, die alte Hansestadt, hat malerische Viertel und Gassen. Der größte Rhododendronpark Europas und das benachbarte Künstlerdorf Worpswede bieten reizvolle Abwechslung. Aber auch als Stadt der Wissenschaft werden wir uns präsentieren, symbolisch lädt der große Walfisch, das Wissenschaftsmuseum Universum, hierzu nicht nur zum Gesellschaftsabend ein.
- Die radioonkologische Therapie der alten Krebskranken
- Wissenschaft und Versorgung – ein Widerspruch
- Wie kann der Nachwuchs gefördert werden?
Wir hoffen, Sie ein wenig neugierig auf Bremen 2009 gemacht zu haben. Alle Organisatoren in Bremen würden sich freuen, wenn viele Radioonkologen, Medizinphysikexperten, Strahlenbiologen, Medizinisch-Technische-RadiologieassistentInnen, Pflegekräfte, SekretärInnen und unsere Partner der Industrie unsere Einladung annehmen. Das nordisch wechselhafte Wetter können wir nicht beeinflussen, doch werden wir uns mit vollem Einsatz bemühen, gute Gastgeber zu sein und allen einen interessanten Aufenthalt zu bieten.
Kontakt: PD Dr. Susanne Staar, Kongresspräsidentin, Klinikum Bremen-Mitte, Klinik und Praxisgemeinschaft für Strahlentherapie, St.-Jürgen-Straße 1, 28205 Bremen
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Erster Spatenstich für das Nordeuropäische Radioonkologische Centrum Kiel
Pressemitteilung des UK S-H
Kiel, am 10.07.2008
Mit einem offiziellen Spatenstich wurde am 10.07.2008 in Kiel mit dem Bau des Nordeuropäischen Radioonkologischen Centrums Kiel (NRoCK) begonnen. Mit dem NRoCK entsteht eines der weltweit innovativsten Zentren für Krebsbehandlungen, in dem das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) Partikeltherapie, konventionelle Strahlentherapie und Brachytherapie unter einem Dach vereint. Der Start der konventionellen Strahlentherapie ist für Ende 2011 geplant, die Partikeltherapieanlage soll Anfang 2012 den Betrieb aufnehmen. Dazu der Vorstandsvorsitzende des UK S-H, Prof. Dr. Bernd Kremer: „Das UK S-H wird in dem neuen Zentrum eng mit Partnerinstitutionen aus Norddeutschland und dem südskandinavischen Raum zusammenarbeiten und Patienten eine hoch spezialisierte und schonende Behandlung von Tumoren bieten. Darüber hinaus werden die Experten am NRoCK auch die Forschung auf dem Gebiet der Partikeltherapie vorantreiben sowie radioonkologisches Fachpersonal ausbilden.“
Bei der geplanten Anlage handelt es sich um das bislang größte Public-Private-Partnership-Projekt im deutschen Gesundheitswesen. Den Auftrag erhielt am 18. März 2008 ein Bieterkonsortium aus Siemens, Bilfinger Berger und HSG Technischer Service. Der Vertrag zwischen dem privaten Partner und dem UK S-H beinhaltet die Planung, Errichtung, Finanzierung sowie den technischen Betrieb inklusive der Wartung der Partikeltherapieanlage über einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Investitionskosten des Projektes - d.h. Planung, Errichtung und Zwischenfinanzierung über die Bauzeit - belaufen sich auf rund 250 Mio. Euro. Zur Realisierung des Projektes gründeten die Sponsoren Bilfinger Berger Project Investments und Siemens Project Ventures eine Projektgesellschaft, die sich über ein internationales Bankenkonsortium unter der Führung der HSH Nordbank refinanziert. Das NRoCK wird die Position des UK S-H als Ort exzellenter medizinischer Versorgung und Forschung nachhaltig sichern und die Bedeutung Schleswig-Holsteins als Gesundheitsland stärken.
Grußworte sprachen Dr. Werner Marnette, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, die Oberbürgermeisterin der Stadt Kiel, Angelika Volquartz, Prof. Dr. Gerhard Fouquet, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof. Dr. Jens Scholz, Medizinische Fakultät der Kieler Universität, Thomas Miller, Siemens Healthcare, Prof. Hans Helmut Schetter, Bilfinger Berger AG, Prof. Dr. Jürgen Dunst, Klinik für Strahlentherapie, UK S-H, Campus Lübeck. Außerdem nahmen zahlreiche Vertreter der Gesundheitslandschaft Schleswig-Holsteins, der Investoren, des Errichterkonsortiums, der Kooperationspartner und des UK S-H an der Veranstaltung teil.
Kontakt: Ralf Kampf, Projektleiter NRoCK, Klinik für Strahlentherapie (Radioonkologie), UK S-H Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 9, 24105 Kiel
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Prof. Dr. Eckart Richter in Lübeck verstorben
Nachruf von Bernd Brandenburg und Rainer Schulte
Lübeck, im März 2008
Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 4/2008
Prof. Dr. Eckart Richter
(Foto: Jürgen Adamek)
Prof. Dr. Eckart Richter verstarb nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden am 5. März 2008 in Lübeck.
Eckart Richter wurde am 01.03.1940 als zweitältester Sohn neben fünf Geschwistern in Dresden geboren. Nach vorübergehendem Aufenthalt in Prag wurde er zunächst im Erzgebirge ansässig, bis sein Vater auf den Lehrstuhl für Forstgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin berufen wurde. Es erfolgte der Umzug in das Forsthaus von Eberswalde. Hier lebte Eckart Richter in besonderer Nähe zur Natur, zu der er sich zeitlebens sehr hingezogen fühlte.
Ein persönlicher Schicksalsschlag im Alter von 16 Jahren weckte den Wunsch, Medizin zu studieren. Nach Abschluss des Studiums 1966 begann er seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie, der damals sowohl die Röntgendiagnostik als auch die Nuklearmedizin insbesondere aber die Strahlentherapie umfasste. Diese Ausbildung erfolgte an der zum Zentralinstitut für Krebsforschung in Berlin-Buch gehörenden Klinik, hervorgegangen aus der Rudolf-Rössle-Klinik und dem Institut für experimentelle Krebsforschung. Diese Klinik war auf dem Gebiet der Strahlentherapie in ganz Deutschland, insbesondere mit dem Forschungsschwerpunkt Bestrahlungsplanung führend. Neben der guten Ausbildung wurde hier der Grundstein für das Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit gelegt. Früh interessierte er sich für den Einsatz von Computern in der Strahlentherapie, lange bevor dieser Bereich Routine wurde.
Nach einem gescheiterten Versuch, aus der damaligen DDR zu fliehen, in der Folge mit mehr als drei Jahren Zuchthaus für Eckart Richter und seine Ehefrau Irmhild, erfolgte der Neuanfang an der Universität Würzburg an der Klinik für Strahlentherapie. Hier entwickelte er eine für Deutschland bis dahin einmalige Datenbank aller in Würzburg behandelter Strahlentherapiepatienten als Grundlage für statistische Analysen von Therapieergebnissen. Er koordinierte den Aufbau des Würzburger Tumorregisters und baute das Tumorzentrum mit auf. Er war maßgeblich an der Entwicklung der Bestrahlungsplanung mithilfe von Computern beteiligt, hier in enger Kooperation mit seinem älteren Bruder Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Richter, Medizinphysiker. Eckart Richter wirkte an der Einführung der dreidimensionalen Ermittlung von Dosisverteilungen mit, die er unter Einbeziehung der Computertomografie in die Bestrahlungsplanung durchführte und wissenschaftlich auswertete. Im Weiteren trieb er die Ausarbeitung und den Einsatz von dynamischen Bestrahlungstechniken voran, etwa ein Jahrzehnt bevor Firmen derartige Techniken anbieten konnten. Zahlreiche Publikationen und Vorträge führten zur Habilitation und zur Ernennung zum C3-Professor. Noch in Würzburg begannen die Arbeiten am Ct-Atlas der normalen Lymphbahnen, das ein Standardwerk darstellt und zur modernen Zielvolumenauffassung unter Einbeziehung der Lymphbahnen beigetragen hat.
1990 erfolgte der Ruf an die Medizinische Universität zu Lübeck. Hier baute Prof. Richter die neu eingerichtete Klinik für Strahlentherapie und Nuklearmedizin mit zwei neuen Linearbeschleunigern auf. Es erfolgte die Einführung der Positronenemissionstomografie in die Nuklearmedizin und der Einrichtung einer Bettenstation für beide Bereiche der Klinik. Die Einführung der stereotaktischen Bestrahlung sowie die Errichtung eines Afterloading-Operationsraumes komplettierten die strahlentherapeutischen Möglichkeiten. Eckart Richter war mehrere Jahre Vorsitzender des Lübecker Tumorzentrums e. V. Im Jahr 2005 erfolgte die Erimitierung. Prof. Richter blieb den Problemen der Strahlentherapie auch außerhalb der Universität verbunden. Er war Gründungsmitglied (2000) des Vereins Strahlentherapie Schleswig-Holstein, der sich die flächendeckende Versorgung des Landes mit strahlentherapeutischen Leistungen zum Ziel gegeben hat. Im Jahr 2004 wurde er Vorsitzender der gemeinsamen Ärztlichen Stelle Strahlentherapie der Ärztekammer Schleswig-Holstein und Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein und hat diese Position bis zu seinem Tode ausgefüllt.
Alle, die Eckart Richter kannten, werden ihn als einen fairen, ruhigen, offenen und geduldigen Menschen in Erinnerung behalten, uns Kollegen wird sein Wissen und sein Rat und sein ausgleichendes Wesen fehlen.
Kontakt: Dr. Bernd Brandenburg, Dr. Rainer Schulte, Nebenhofstr. 7, 23558 Lübeck
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100 Jahre Strahlentherapie in Kiel
Symposium am Freitag, 25. Januar 2008
Anette Cornils, Berhard N. Kimmig
Kiel, im Januar 2008
Zum 100-jährigen Jubiläum der Kieler Strahlentherapie fand am Freitag, den 25. Januar 2008, ein ganztägiges öffentliches Symposium im Hörsaal der Chirurgie am Campus Kiel statt. Das Symposium erinnerte an den historischen Beginn und den Weg, den die Strahlentherapie in Kiel genommen hatte. Es referierten Strahlentherapeuten des UK S-H und Kollegen aus Flensburg, Marburg, Darmstadt, Münster und Österreich. Sie spannten den Bogen von den Anfängen der Strahlenbehandlung bis in die Gegenwart und zeigten wichtige Entwicklungen im Rahmen der interdisziplinären Onkologie auf. Auch stellten sie die Möglichkeiten und Perspektiven vor, die sich durch das Kieler Projekt zur Partikeltherapie ergeben.
Wie alles begann: Zwölf Jahre nach der epochalen Entdeckung von Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg und elf Jahre nach der ersten therapeutischen Anwendung der ionisierenden Strahlung durch Leopold Freund in Wien, fand in Kiel am 20. Dezember 1907 die erste akademische Veranstaltung zur Strahlenheilkunde statt. An diesem Tag hielt der Dermatologe Friedrich Bering seinen Habilitationsvortrag zum Thema: „Physiologische Wirkung des Röntgenlichts und der ultravioletten Lichtstrahlen“. Wenige Jahre später, 1911, war in Kiel die erste Habilitation für das Fach Röntgenkunde und Lichttherapie im deutschsprachigen Raum zu verzeichnen. Der Privatdozent Hans Meyer wurde 1913 Leiter des neu eingerichteten Instituts für Röntgenkunde und Lichttherapie und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Pioniere der Strahlentherapie in Europa.
Heute umfasst die Klinik für Strahlentherapie (Radioonkologie) am Campus Kiel das gesamte strahlentherapeutische Behandlungsspektrum. Neben der herkömmlichen äußeren Bestrahlung ist die Klinik als Zentrum für Brachytherapie national und international bekannt. Die Kieler Strahlentherapeuten waren maßgeblich an der Entwicklung der Prostata-Brachytherapie beteiligt und können mittlerweile auf eine über 20-jährige Erfahrung in diesem Bereich zurückschauen. Die Klinik hat auch frühzeitig die Bedeutung der Palliativmedizin erkannt. Sie eröffnete 1999 die erste strahlentherapeutische Palliativstation und war an der Gründung des Fördervereins für Palliativmedizin e.V. beteiligt.
Kontakt: Prof. Dr. Dr. Bernhard N. Kimmig, Klinik für Strahlentherapie (Radioonkologie), UK S-H Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 9, 24105 Kiel
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Bundesweite Anerkennung
für zukunftsorientiertes Versorgungskonzept:
Strahlentherapie Schleswig-Holstein e.V. mit dem Klinikförderpreis 2004 der BayernLB ausgezeichnet
Pressemitteilung des Vereins Strahlentherapie Schleswig-Holstein e.V., 30.06.2004
Am 29.06.2004 verlieh die Bayerische Landesbank (BayernLB) zum siebten Mal den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Klinikförderpreis. Mit diesem bundesweiten Wettbewerb sollen alle am Strukturwandel im Gesundheitswesen Beteiligten motiviert werden, sich im Spannungsfeld zwischen Medizin und Ökonomie für innovative Problemlösungen einzusetzen. Schirmherrin ist die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens. Thematische Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Integrationsversorgung und Prävention.
Eine unabhängige Jury setzte sich aus Vertretern von Krankenkassen, Ministerien und der BayernLB zusammen. Die Auszeichnung des Vereins Strahlentherapie S-H e.V. mit dem zweiten Preis erfolgte für das in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein erarbeitete zukunftsorientierte Versorgungskonzept für die Strahlentherapie. Es soll im nördlichsten Bundesland eine onkologische Integrationsversorgung mit flächendeckend gesicherter Qualität und transparentem Kostenmanagement langfristig sicherstellen.
Vor dem Hintergrund einer immer größeren Versorgungsproblematik infolge der stetig wachsenden Anzahl von Tumorpatienten bei gleichbleibendem oder sogar rückläufigem Budget wurde der Verein am 28.04.2000 mit dem Ziel gegründet, eine qualitäts- und zeitgerechte, wohnortnahe radioonkologische Versorgung aller Krebspatienten in Schleswig-Holstein zu gewährleisten. Mitglieder sind alle für die Durchführung einer Strahlentherapie verantwortlichen Ärztinnen und Ärzte der Kliniken und Praxen des Landes.
In einem partnerschaftlichen Versorgungskonzept verpflichten sich alle Leistungserbringer auf einheitliche Therapiekonzepte und Qualitätsrichtlinien. Eine verbindliche Investitionsplanung soll unnötige Anschaffungen von Großgeräten vermeiden. Ein unabhängiger Qualitätssicherungsausschuss reagiert zeitnah auf Veränderungen in der Versorgungsstruktur und wissenschaftliche Neuerungen. Durch die Abstimmung der Behandlungskonzepte untereinander werden konkurrierende Angebote sowie eine leistungsinduzierende Amortisation vermieden. Die Leistungskomplexe sollen außerhalb der Gesamtvergütung durch fest vereinbarte Fallpauschalen vergütet werden.
Dem Preisträger gelang es nach Einschätzung der Jury, eine innovative Form ärztlicher Leistungsorganisation zu entwickeln, die die antagonistischen Interessen von Praxen und Krankenhäusern ausgleicht. Des Weiteren werde eine qualitativ hochwertige Versorgung bei überschaubaren Kosten sichergestellt. Die erreichten Ergebnisse seien bemerkenswert: "Hier wird die Integrationsversorgung bei hoher Qualität und entsprechendem Kostenmanagement bereits gelebt". Der bundesweiten Auszeichnung soll nun auch die praktische Umsetzung des Konzepts folgen. Hierzu werden die Krankenkassen als Kostenträger auch seitens der prämierenden Jury dringend aufgefordert.
auf der Homepage der Strahlentherapie Schleswig-Holstein e.V.
http://hjb-fl.homepage.t-online.de/radonksh.htmKontakt und weitere Informationen: Dr. med. Bernd Brandenburg, Vorsitzender des Vereins Strahlentherapie Schleswig-Holstein e.V.
Gemeinschaftspraxis für Radiologische Diagnostik und Strahlentherapie, Nebenhofstraße 7, 23558 Lübeck, Tel.: 0451-8 3002
Allgemeine Informationspflichten nach § 6 Teledienstegesetz (TDG), rechtliche Hinweise und Impressum:
Am 21.12.2001 ist das Gesetz über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr (EGG) in Kraft getreten. Damit wurde auch das Teledienstegesetz (TDG) geändert. Im Sinne dieses Gesetzes bezeichnet der Ausdruck "Diensteanbieter" jede natürliche oder juristische Person, die eigene oder fremde Teledienste zur Nutzung bereithält oder den Zugang zur Nutzung vermittelt. Daher sind auch Ärzte, die eine Homepage im Internet anbieten, Diensteanbieter im Sinne dieses Gesetzes und gemäß § 6 Satz 1 Nr. 5 TDG verpflichtet, folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten: 1. Name und Anschrift der Niederlassung, 2. E-Mail Adresse, soweit vorhanden, 3. Ärztekammer, welche der Arzt angehört, bei niedergelassenen Vertragsärzten auch Angabe der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung, 4. Soweit eine Partnerschaftsgesellschaft besteht, das Partnerschaftsregister und die entsprechende Registernummer, 5. Gesetzliche Berufsbezeichnung und den Staat, in dem diese verliehen wurde, 6. Berufsrechtliche Regelungen, denen der Arzt unterworfen ist , 7. Umsatzsteueridentifikationsnummer, soweit der Arzt der Umsatzsteuerpflicht unterliegt. Hinsichtlich der Punkte 3 und 6 empfiehlt es sich, einen Link auf die Homepage der Ärztekammer und die abrufbaren berufsrechtlichen Regelungen zu legen:
Homepage der Ärztekammer: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein,
Berufsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Heilberufegesetz der Ärztekammer Schleswig-Holstein, KV-Schleswig-HolsteinMit Urteil vom 12.05.1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir haben auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für alle diese Links gilt: Die Redaktion der Strahlentherapie in Norddeutschland erklärt ausdrücklich, daß sie keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten hat. Deshalb distanziert sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage und macht ihre Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die bei uns angezeigten Links führen. Sollte Ihr Browser einen Link nicht unter seiner Originaladresse anzeigen, können Sie sich die Seite in einem neuen Fenster öffnen lassen. Sollten Sie als Adressat eines Links mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, wird der Link auf Ihre Seite nach einem entsprechenden Hinweis umgehend gelöscht.
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